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Satan unter Brauner Flagge

NSBM – Es gibt kaum ein Akronym welches die Black Metal Bewegung so sehr polarisiert wie dieses. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem ominösen Kürzel, welches die Metal-Welt so sehr in Aufruhr versetzt?
Black Metal ist seit jeher eine der musikalisch extremsten und umstrittensten Ausdrucksformen. Black Metal muss schockieren, aufrütteln, provozieren.
Das macht BM schließlich aus.
Gehörte es also in den Anfangstagen zum guten Ton mit Satan zu kokettieren musste das Provokationsmittel alsbald dem offen zur Schau gestellten Christenhass weichen, denn das Spiel mit dem Teufel lässt höchstens ein müdes Gähnen zurück. Es schockiert nicht.
Und da das richtige Schockmittel essentieller Bestandteil dieser Subkultur ist, muss es dementsprechend immer weiter getrieben werden und so reißt wiederum purer Christenhass heute niemanden mehr so richtig vom Hocker.
So lag schon seit einiger Zeit, die Befürchtung nahe dass mit dem Schreckgespenst des letzten Jahrhunderts gespielt wird, stellt er doch in unserer Gesellschaft immer noch ein absolutes Tabu dar.
Der Nationalsozialismus ist in Deutschland immer noch, zu Recht, ein absolutes „No-Go“ und verkörpert den allumfassenden Hass.
Somit hat der 08/15 Schwarzmetaller gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen:
Hassen und gehasst werden- Der NS als die ultimative Hassmaschinerie.
Was also ist NSBM?

„Black Metal ist Hass; Black Metal ist Krieg“ lautet eine Zeile des gleichnamigen Titels der deutschen Truppe „Nargaroth“ und gibt so das misanthropische aber zugleich militante Wesen des BM-Lifestyles wieder.
Dennoch lässt sich das nicht so einfach relativieren und NSBM ist gleich in zweierlei Hinsicht als besonders gefährlich einzustufen.
Zum einen lässt sich nicht leugnen, dass es Bands und Gruppen gibt, welche voll hinter ihren lyrischen Ergüssen stehen und im Gegensatz zum plakativen Satanismus sind die NS-Einflüsse im BM nicht ganz so trivial, da es auch außerhalb der Szene genügend Menschen gibt, die nach dem braunen Halm greifen und im Namen des deutschen Reiches handeln.
Dort gießt der nationalsozialistische Black Metal das Öl ins Feuer.

Als Begründer des NSBM gilt Varg Vikernes alias Count Grishnack von dem Einmann-Musikprojekt „Burzum“. Er selbst behauptet von sich Faschist zu sein und ist ein Mitglied der militanten , rechtsextremistischen Vereinigung VAM (Vitt Arisk Motstand) was soviel bedeutet wie „Weißer arischer Widerstand“ und Mitbegründer der „Allgermanischen Heidnischen Front“, ein internationaler Zusammenschluss von NSBM-Bands, dessen Strukturen stark an das , in Deutschland verbotene, „Blood and Honour“ Netzwerk erinnern.
Viele BM-Bands bekennen sich inzwischen zum Faschismus und bekunden ihre Liebe zum inhaftierten Burzum- Frontmann, welcher 1994 zu einer 21-jährigen Freiheitsstrafe wegen Mordes und des so genannten „Church Burning“ verurteilt wurde.
Treffpunkte jener Bands sind so einschlägig bekannte NSBM-Festivals wie das Ragnarök oder aber das Dunkelheit Festival, welche beide in der tschechischen Republik angesiedelt sind.
Doch wer glaubt dass die Szene nur im Ausland ansässig ist, der irrt.
Auch in Deutschland hat der NSBM viele Anhänger.

Großes mediales Interesse erregte die Szene 1993 durch den „Satansmord von Sonderhausen“ bei dem die ,damals minderjährigen, Mitglieder der Band „Absurd“ den 2 Jahre jüngeren Mitschüler Sandro Bayer unter einem Vorwand in ein Kellergewölbe lockten und ihn dort ermordeten.
Ähnlich wie Vikernes, entwickelten sie sich im Verlauf ihrer Haft zu bekennenden Neonazis und wie bereits Vikernes wurde auch Bandleader Hendrik Möbius innerhalb der Szene gottgleich verehrt.
Als Möbius nach sechs Jahren Jugendhaft auf Bewährung entlassen wurde, kam er sogleich wieder durch das Tragen von verfassungsfeindlichen/verbotenen Symbolen und Verunglimpflichung von Toten mit dem Gesetz in Konflikt.

Ich denke, dass der Leser sich anhand dieser Beispiele einen groben Überblick über die Machenschaften der NSBM Szene verschaffen kann.
Allerdings ist die Bezeichnung „NSBM“ grundlegend als falsch zu betrachten da sich der NS und der BM in jeder Hinsicht widersprechen.

Black Metal ist nicht sozial, er ist vielmehr egoistisch und glorifiziert die eigene Göttlichkeit und ist somit nicht an das deutsche Reich gebunden.
Somit steht er im deutlichen Gegensatz zur Schein-Disziplin und Gruppendynamik des nationalsozialistischen Deutschlands.
NSBM ist kein BM in dem Sinne, vielmehr nationale Kampfmusik mit irreführendem Namen welcher durch und durch mit dem RAC (Rock against Communism) verwandt ist.
Bizarrerweise scheint man innerhalb der BM-Szene in keinster Weise dem NSBM Paroli bieten zu können oder zu wollen.
Die Black Metal-Szene und ihre Anhänger sollten sich ein wenig mehr Gedanken über die Toleranzschwelle gegenüber rechtem Gedankengut machen.
Warum werden Neonazis innerhalb der Gemeinschaft toleriert und warum wird ihnen so ein Forum geboten in dem sie ihre braune Ideologie propagieren können?
Warum werden antifaschistische BM-Vereinigungen wie z.B. die Euronymus-Krieger vollends ignoriert?
Es ist an der Zeit etwas dagegen zu unternehmen um die einst unpolitische BM Szene von der braunen Ideologie zu befreien.
Wenn ihr euch weiter mit dieser Thematik beschäftigen wollt, empfehle ich euch die Lektüre „Lords of Chaos“.

13.2.08 19:27
 


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